Um zu der Erkenntnis zu kommen,
dass auf dem Lande Lehrer fehlen brauchen die betreffenden Schulen sicher nicht
den CDU-Landtagsabgeordneten Fischer. Denn das Problem hat seine Partei seit Jahren
verschlafen. Am 4. Juli 2006, also vor 10 Jahren, thematisierte die LINKE zum ersten
Mal im Landtag den Lehremangel in Sachsen. Das „Sachsenstipendium“, welches
Sebastian Fischer jetzt anspricht, ist eine uralte Forderung der LINKEN. Meine Kollegin
Cornelia Falken geht noch einen Schritt weiter, indem sie fordert, dass die
Staatsregierung sicher stellen muss, dass das Stipendium den Lehramtsstudenten nicht
auf das BAföG angerechnet wird. 150
Plätze sind sowieso nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Ein weiterer Schritt
wäre die Eingruppierung neuer Lehrkräfte gleich in die Stufe 3.
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