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Freitag, 28. September 2012

Interessante Leserbriefdiskussion in Großenhain



Thema des Tages:
Beide Leserbriefschreiber, Herr Naumann und Herr Krutzki, haben mit ihren Meinungsäußerungen eine interessante Diskussion angeschoben. Und es ist gut, dass sich Bürger auch außerhalb des Stadtrats Gedanken über die Geschicke der Stadt machen. Doch wenn man wie ich, selbst ehrenamtlich  im Stadtrat sitzt, sieht man manches differenzierter. Herr Naumann spricht in seinem Brief viele kritische Dinge an, die wir als LINKE genauso sehen. Aber zum objektiven Bild gehört bei allen Problemen und Fehlern (Krankenhaus, Bauruinen, abgehängter Stadtteil) auch die andere Seite. Zum Beispiel die sanierten Schulen und Kindertagesstätten oder die Unterstützung für soziale, kulturelle und sportliche Vereine. Der Wiederaufbau nach dem Tornado… Und viele Gäste sagen, Großenhain ist eine schöne Stadt.  Es ist immer auch eine Frage der Prioritätensetzung und auch da zählen die Mehrheiten. Herr Krutzki nimmt den Stadtrat als Ganzes aufs Korn. Aber es gibt eine Opposition, die über keine Mehrheit und auch über keine Verwaltung im Hintergrund verfügt. Und so passiert es eben, dass zum Beispiel Beschlüsse zu Zabeltitz oder dem Flugplatz nur mit den Stimmen von CDU und FDP zustande kommen. Ich wünschte mir, dass die Leute, das bis zur nächsten Wahl nicht vergessen und die fleißigen Leserbriefschreiber dann selbst kandidieren.    

Harald Kühne

2 Kommentare:

  1. Schade, dass ich die Leserbriefe nicht kenne. Auch in der SZ-online-Ausgabe konnte ich sie nicht finden.

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  2. Klasse! So stelle ich mir Dialog mit der Öffentlichkeit vor.

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